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Freitag, 14.06.2024
Der Heinrich Bockel auf der Fahrt zum ├ťbergabegleis im Jahr 1966 Letzte Fahrt vvom Heinrich Bockel ├ťberf├╝hrung am 28.09.1977 durch die Rangierlok K├Âf 3 Das Firmenschild wird montiert Der Heinrich Bockel beim Selber Samstag
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Die Diesellok Heinrich Bockel
Die 1948 von Gmeinder in Mosbach unter der Nummer 4552 gebaute und am 12.09.1949 abgenommene Lokomotive war bis in den Sommer 1977 im Werksverkehr der Porzellanfabrik Heinrich & Co. in Selb eingesetzt. Sie l├Âste eine zweiachsige Dampfspeicherlokomotive das Herstellers Orenstein & Koppel (Fabriknummer 6850 / Baujahr 1914) ab, die aufgrund einer Reduzierung des Betriebsdruckes im Werk - dadurch hatte die feuerlose Lok nicht mehr gen├╝gend Betriebsreserven f├╝r die Steigung des Werksgleises zur Staatsbahnstrecke - abgestellt werden musste. Sie wurde an eine Werksbahn in Gelsenkirchen verkauft, wo sie bis Anfang der 1970er Jahre in Betrieb war.
Die Diesellok bediente den Anschluss der vom Streckengleis in Richtung Holenbrunn auf H├Âhe des neuen Selber Schlachthofes abzweigte. Hier lag neben den notwendigen ├ťbergabe- und Hinterstellgleisen f├╝r die Porzellanfabrik auch das Ladegleis des Schlachthofes. In einem weiten Bogen f├╝hrte das Gleis dann ins Werksgel├Ąnde. Zust├Ąndig war die Werkslok dabei f├╝r den Verschub im Fabrikhof und den Transport der Wagen zur ├ťbergabestelle der DB. Daf├╝r ist die Maschine mit einer zweistufigen Druckluftbremse ausger├╝stet worden.
Nach Aufgabe der Bahnverladung war die Lok arbeitslos geworden und gelangte als erstes Fahrzeug in den Besitz des MuEC. Die ├ťberf├╝hrung geschah am 28. September 1977 durch die damals noch in Selb stationierte Rangierlok der Baureihe 333 (K├Âf III). Seit diesem Termin versieht die im Volksmund "Hare-Bockl" genannte Lok den Rangierdienst auf den Gleisen des MuEC und wird durch die Mitglieder bestens gepflegt. So wurde die Maschine in den Jahren 1990 und 1997 technisch ├╝berarbeitet und der Motor und s├Ąmtliche anderen Aggregate laufen zur vollsten Zufriedenheit. ├äu├čerlich pr├Ąsentiert sich der "Heinrich Bockel" ebenfalls in einem Topzustand. Der Aufbau besticht noch immer durch seine originale gr├╝ne Lackierung und das Fahrwerk strahlt in roter Farbe.
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